Buch des Monats

Die Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur in Wien (STUBE) kürte Blumkas Tagebuch zur Kröte des Monats Jänner: eine besondere Empfehlung der STUBE für Bücher, auf die ein zweiter Blick lohnt… Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur wählte unsere Blumka indes zum Buch des Monats Februar in der Sparte Kinderbuch – zwei Auszeichnungen, die uns sehr stolz machen.

Blumkas Tagebuch – Buch des Jahres 2011

Der Gimpel Verlag kann sich in diesem Jahr zum wiederholten Male über einen internationalen Preis freuen: Blumkas Tagebuch wurde soeben von der polnischen IBBY (International Board on Books for Young People) mit der Auszeichnung “Buch des Jahres” bedacht. Wir gratulieren der Autorin, Iwona Chmielewska, von ganzem Herzen!


BuchLust 2011 – Publikumspreis

Die BuchLust 2011 im hannoverschen Künstlerhaus endete für uns mit einer großen Überraschung: dem Publikumspreis! Wir bedanken uns ganz herzlich bei all unseren kleinen und großen Besuchern!

Hannoversche Allgemeine zur BuchLust 2011

Literaturhaus Hannover zur BuchLust 2011

Blumkas Tagebuch

Warschau – Krochmalna Straße 92 – Waisenhaus für jüdische Kinder.

Einst lebte hier Blumka, und mit ihr … Dr. Korczak, Frau Stefa und 200 Kinder: Zygmuś, der einem silbernen Fisch das Leben schenkte, Reginka, deren Erzählungen selbst die dunkelste Nacht erhellten, Pola, die beschloss, in ihrem Ohr eine Erbse zu züchten, Chaim, den die Ameisen vor Gericht brachten, der kleine Kiesel, der beim Entladen des Kohlewagens helfen wollte, mit seinem Nachttopf, und Penny, das Mäuschen, dem die Brotkrümel vom Himmel fielen …

Blumka schrieb dies alles in ihrem Tagebuch auf, und fehlten ihr die Worte, so machte sie eine Zeichnung. Bis zu jenem Tag, an dem der Krieg ausbrach …

Ihr Tagebuch ist nicht dick, aber manchmal – so meinte zumindest der Herr Doktor – „erfährt man aus einem dicken Buch nichts Neues, aus einem dünnen aber sehr viel“.

Aus Blumkas Tagebuch erfährt der Leser nicht nur über das Leben in einem Waisenhaus, sondern auch über Janusz Korczaks „fröhliche Pädagogik“. Darüber, wie man ein Kind lieben soll.

Iwona Chmielewska führt uns durch diese Welt auf Zehenspitzen, stets darauf bedacht, all das nicht aufzuschrecken, was sich hinter den winzigen Gesten des Alltags verbirgt. In Bild und Wort verwebt sie Fakten mit Fiktion, um jenen Kindern ein Gesicht zu geben, an deren tragisches Schicksal heute nur noch eine Inschrift erinnert, gemeißelt in einen Granitblock.

Empfohlen vom Museum der Geschichte der polnischen Juden


Noch mehr Lob für Fantje

Fantje, genau genommen seine polnische Version Słoniątko, wurde soeben vom Polnischen Verlegerverband PTWK als eines der schönsten Kinderbücher des Jahres 2010 ausgezeichnet. Die lobende Erwähnung wurde während der Warschauer Buchmesse bekanntgegeben.

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